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Anfangs bei leichtem Wind, später bei ganz guten Segelbedingungen, sind wir in Risör einigermaßen hektisch, ich will gar nicht erörtern, warum, aufgebrochen und in die oben genannte Ankerbucht gesegelt.


In der Ankerbucht hat Jan-Peter seine deutlich längere Ankerleine zum Einsatz gebracht, und ich habe mich einfach längsseits gelegt. Auch wenn die Bucht relativ groß scheint, drehte der Wind im Laufe des Tages ein paar Mal ein. Es kam mal so, dass man immer mal dachte: Jetzt treibt man doch gegen ein Felsen, was aber nicht passiert ist.


Ich habe die Chance genutzt, mein Gummiboot, das seit Anfang der Reise auf dem Kajütedach festgeschnürt ist, zum Einsatz zu bringen. Ich habe es aufgeblasen und eine erste kleine Exkursion gemacht. Später sind Angelika und ich zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen, die sich als wunderschön herausstellte. Der norwegische Schärengürtel hat schon einen ganz besonderen Reiz. Auch wenn die Norweger fast überall irgendwelche Lodges oder Cabins hin gebaut haben, stört das fast überhaupt nicht, vor allem, weil man sie kaum sieht und weil die Natur so wahnsinnig dicht und grün ist.


Jan-Peter hat auf dem Weg zu der Ankerbucht seine Angel ins Wasser gehalten und tatsächlich 6 Makrelen und einen Hornhecht gefangen. Die haben wir dann zum Abendrot mit einem leckeren Kartoffelsalat verputzt. Ich habe mir auch so eine Makrelenharfe (DeepL Übersetzung) gekauft, aber erstaunlicherweise hat bei mir keine einzige angebissen. Ich glaube, ich muss noch ein bisschen an meiner Technik arbeiten. Vielen Dank!

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