Nach einer ruhigen Nacht auf der ruhigen Insel Femö bin ich relativ früh weitergesegelt. Anfangs bei erneut Kaiserwetter. Bei der Brücke schlief dann der Wind ein und es kam der Regen. Erst nur ein paar vorsichtige Tropfen, dann ziemlich heftig. Dann bis Kalvehave weiter gefahren und hier im Hafen angelegt. Beim Anlegemanöver wunderte ich mich, dass ich nicht näher an den Steg kam. Das Schiff saß auf allerdings so sanft , dass ich es nicht mitbekommen habe. Erst ein Blick auf das Echolot brachte die Erkenntnis. Also nochmal raus und eine neue Box gesucht. Hier war dann genug Wasser unter dem Kiel.
In Kalvehave bin ich ein bisschen geradelt, hier gibt es aber nicht wirklich viel zu sehen, außer einer Kirche, die leider abgesperrt war. Als ich abends den Blog fortsetzen wollte, bekam ich eine Nachricht von der Telekom, dass mein Datenvolumen aufgebraucht sei, aber eigentlich habe ich ja einen Vertrag, teuer genug, mit unlimitierten Datenverbrauch. Nach einem klärenden Telefonat mit der Telekom erfuhr ich, dass das unlimitierte Datenvolumen nur für Deutschland gilt. In der EU hingegen sehr wohl Limits vorliegen. Also musste ich etwas nachkaufen. Hat mich nicht besonders erfreut. Ich werde mal sehen, dass ich hier in Skandinavien irgendwelche lokalen SIM-Karten bekomme, die weniger kosten, oder hat einer von euch eine Idee, ob man so etwas mit einer eSIM machen kann? Für Infos bin ich dankbar.




