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Eigentlich wollte ich nach Smögen segeln, der berühmten Partystadt der westschwedischen Schären. Aber Party interessiert mich zurzeit nicht so wirklich. Als ich losgesegelt bin, bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Segelbedingungen, konnte ich es einfach nicht über mich bringen, nach zwei Stunden schon wieder aufzuhören. Ich bin einfach weitergesegelt. Unterwegs habe ich mir ein neues Ziel herausgesucht: Hamburgösund.


Es war ein tolles Segeln bei blauem Himmel, ausreichend Wind zwischen den Schären mit einigermaßen Welle und perfekten Bedingungen bin ich dann im Sund angekommen und habe hier auch einen schönen Liegeplatz, mit seitlichem Anlegen!, Gefunden

Hier gibt es einen Supermarkt, ein paar Restaurants, die allerdings alle um 19:00 Uhr schon geschlossen haben, und eine Seilfähre, die einen über den Sund bringt, sodass man auf die Hamburg-Insel kann. Die Fährstrecke beträgt 128 m, die Fähre selber ist wahrscheinlich knapp 60 m lang. Ein bisschen disproportional, aber dafür kostet sie nichts. Ich habe mir dann mein Fahrrad geschnappt und bin auf die Insel gefahren ein bisschen geradelt und habe tatsächlich eine Badestelle gefunden. Ich war freiwillig im Skagerrak baden. Nicht wirklich lange, denn dafür ist es so kalt, aber komplett.

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