Der Wetterbericht für heute war noch okay, eher wenig Wind, aber der Wetterbericht für die nächsten zwei Tage zeigt den Durchgang einer Front mit viel, viel Regen und einigermaßen Druck in der Luft. Da sollte man irgendwo sein, wo man sicher liegt. Ich bin daher in Richtung Göteborg aufgebrochen, auch wenn so wenig Wind war, dass ich den allergrößten Teil der Strecke motoren musste. War aber auch ok.
Ich habe mich nach Rücksprache mit meinem Stegnachbarn und Konsultation der Hafenhandbücher, die übrigens komplett in Schwedisch sind, aber mit Deep L super übersetzt werden können, für Strysö entschieden. Hier gibt es gleich drei Haven und ich habe sie mir alle angesehen, bin jetzt in Strysö Batten fest.
Leider wieder so ein typischer schwedische Hafen mit Fingerstegen. Ich hasse Fingerstege. Es ist unmöglich, als Einhandsegler dort schadlos anzulegen. Man muss Viren beim Anlegen eine Mittel bringen, nach Möglichkeiten auf beiden Seiten gleichzeitig, anzubringen dabei mit dem Rumpf nicht an den liegen hier nur mit Ball,gang Krabben, dann im rechten Moment aufklappen und die vor line anbringen. Gehen dann ein wenig nach hinten da hängt man sozusagen wie in einem Rombus. Extrem ungewöhnlich,!in meinen Augen extrem unpraktisch.
Aber es muss ja auch irgendwelche Vorteile haben. Falls einer von euch eine Technik hat, wie man möglichst unkompliziert in anlegt, wäre ich über eine kurze Information sehr dankbar.
ich bin dann mit der Fähre von der Insel nach Sandön, südlich von Göteborg, gefahren. Dort mit dem Bordfahrrad weiter zu dem Raymarine-Händler.
Der Mensch vor Ort wusste nichts von dem Telefonat und konnte mir auch keinen neuen Autopiloten verkaufen, die seien nicht auf Lager und vergriffen, aber er bot an, den gebrochenen Teil von meinem alten Autopiloten zu reparieren. Es soll morgen fertig sein. Ich bin ja mal gespannt.
Danach bin ich mit dem Fahrrad nach Göteborg zum Hafen gefahren und habe mir ein bisschen die ganzen Schiffe, die da liegen, von der größten Stena Fähre bis zum kleinsten Wrack und davon haben sie eine ganze Menge, angesehen. Es gibt da einen Abschnitt am Flussufer, mindestens ein Kilometer lang, wo in ein bis zwei Reihen die verrücktesten Boote, meistens in desolaten oder halb desolaten Zustand, liegen. Vom Minensucher über Fischkutter über Schärenfähre und Segelboot findet sich dort alles. Sicherlich keins im operativem Zustand, aber alle irgendwie ganz interessant. Dann auf dem Rückweg durch die City und durch mehrere wirklich wunderbare Parks mit botanischem Garten, Wasserfällen, Pinguinen und allem, was man sich so in einem Park vorstellen kann. Gut besucht, für einen Montag sogar sehr gut, gut gepflegt. Ich bin ganz angetan von Göteborg. Mein bisheriger Eindruck war nicht so doll. Der wurde korrigiert.







